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Unsichtbare Spots-Angeln auf neuen Pfaden


Unsichtbare Spots-Angeln auf neuen Pfaden

Heute bin ich mal wieder bei mir am Fluss unterwegs, alles scheint perfekt. Das Wasser ist klar, das Wetter mild und im Wasser tut sich wie so oft nichts. Egal wie realistische Köder ich auch montiere, das Ergebnis ist immer das gleiche. Null Kontakt auf ganzer Linie!

Deshalb verfolge ich seid 2 Wochen eine neue Taktik, angle dort wo niemand angelt! Im Klartext, viele gute Angelstellen werden regelmäßig frequentiert! Die Fische sind dadurch dementsprechend sensibilisiert, also umdenken und es ein bisschen anders machen. Diese Taktik hat in den letzten 2 Wochen  zwei mal sehr gut funktioniert. An einigen Stellen im Fluss wird man immer wieder Fische fangen da es einfach Knotenpunkte sind, an denen sich die Fische immer wieder oder eben bevorzugt aufhalten.

Beim vorletzten Trip konnte ich das eindrucksvoll unter Beweis stellen, nach einer halben Stunde ohne Anzeichen eines Bisses wollte ich die Stelle wechseln. Doch dann dachte ich mir, mensch da miss doch ein Fisch zu holen sein. Ich kämpfte mich durchs Unterholz auf die andere Seite des Busches, hier hatte noch nie jemand seinen Köder ausgeworfen. Schon beim ersten Wurf(!) hatte ich einen Biss und konnte einen stattlichen Hecht der natürlich schwer zu landen war Keschern. Ein deutliches Zeichen, dass dieses Bewegungsmuster für den Fisch neu war. Ähnliches erlebte ich in den letzten Tagen am Fluss. Nach mehreren Stunden Beissflaute an herkömmlichen Spots entschloss ich mich zu guter letzt oberhalb der letzten Stellen einer kleinen Rinne mit Baumleiche an der linken Seite, einen Besuch abzustatten. Der Platz scheint im ersten Moment völlig unspektakulär doch er hat es in sich. Direkt am Ufer 2 Meter tief, ausreichend für manch kapitalen Raubfisch! Viele weitere erfolglose Würfe folgten, doch dann dachte ich, werf doch einfach mal in die Ecke direkt am Ufer, kurz zuvor hatte ich etwas weiter draußen einen Köder verloren. Also gleich anziehen und schnell aus der Gefahrenzone. DAs dachte sich ein fetter Hecht wohl auch und attackierte mit voller Wucht den Gummi. Nach unendlichen Minuten und einem wirklich harten Kampf konnte ich einen wirklich kapitalen Hecht mit dem riesigen Karpfenkescher sicher landen. Wieder war es der der unscheinbare, unauffällige Platz an der Seite, der den Erfolg brachte.

Was soll ich noch mehr sagen, betretet neue Pfade und probiert es selbst aus.


Euer Markus

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