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Nebelhechte am Baggersee


Nebelhechte am Baggersee


Ende Oktober durften wir nochmals richtig schöne, milde Herbsttage erleben. Zu diesem Anlass fuhr ich mit Thomas Kemmel von Naho Film Produktion an den von mir befischten Monsterlake in meiner Nähe. Das Ziel, möglichst einen schönen Hecht vor die Linse bekommen!

Nach einer Anfahrt von 80 Kilometern liegt er vor uns, in dichten Nebel gehüllt, wuuuaaah, ja so ist die Herbstangelei und die Kulisse verlangt nach mehr. Nach einem kleinen Schluck Kaffee wird das große Aluboot mit allen erdenklichen Fliegenutensilien beladen. Es soll einem ja schließlich an nichts fehlen!

Die 10er Proaxis von Hardy hatte ich schon zuhause mit einer 8000er DD von Hardy bestückt um keine Zeit zu verlieren!Schnell noch den Motor montiert und ab geht die Luzie! Nach einem kurzen Intro für den Film fahren wir los. Ich kann es fast nicht erwarten die Fetten Hechtstreamer durch's Wasser zu zerren. Die Schnell sinkende Spitze der 10er Leine platziere ich direkt am Fße eier in den See gestürzten Eiche, ein wahres Hechtparadies unter Wasser!


Der zweite Wurf geht noch etwas mehr Richtung Ufer. Was dann passiert ist unfassbar, meine Idee ist perfekt aufgegangen... schon nach zwei Zügen an der Schnur stürzt sich ein fetter Hecht aus seinem Unterschlupf auf meinen Regenbogenforellenstreamer, ha Morgenstund hat bei scheuen Hechten eben doch Gold im Mund! Nach weiteren fünf Sekunden löst sich der Fisch und ist weg, ich fluche und die Kamera läuft schön weiter. Mein Kopf kann  jetzt keine klaren Gedanken mehr fassen, denn schon drei Meter weiter stürzt sich der Nächste auf mein" halbes Huhn". Tschaka der hängt und ich vermute es ist ein zweiter Fisch, der ganz in der Nähe stand. was ist denn da los. Fahrstuhlalarm im Hechtbaum oder was? Nach einem coolen Drill gleitet er über die Maschen meines XXL Watkeschers. Den wichtigsten Teil des Film's hätten wir also schon mal, es kann doch hin und wieder so einfach sein, oder auch nicht.

Ja und nein , denn in den folgenden Stunden sehen wir zwar noch mehrere Fische am Ufer patroulieren, doch keiner kommt mehr auf einen Happen vorbei. Viele Details und Vorstellungen drehen wir bis zur abendlichen Dämmerung ab, sodass wir nur noch ein paar Kleinigkeiten für die Fertigstellung des Films benötigen! Ein durchaus gelungener Samstag und dann noch auf Anhieb alles realisiert, was will man mehr? Mehr Filminfo's demnächst hier in diesem Theater


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