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Großzander auf Ansagen!?!


Großzander auf Ansagen!?!


Nachdem ich in den letzten Tagen sehr erfolgreich in Sachen Barsch unterwegs war, wollte ich es zum Jahresabschluss nochmals auf die großen Stachelritter probieren. Das lang ersehnte, kalte Wetter war jetzt endlich da. Jetzt könnte meine Fangformel endlich in die Tat umgesetzt werden. Diese lautet Bodenfrost+klares Wasser+ Abenddämmerung+ Stellenwahl= Großzander!

Mein Angelpartner Thomas berichtete mir schon am Morgen von Fischaktivitäten, deshalb beschlossen wir , es am Abend erneut zu versuchen.

Durch den milden Winter waren die Aktivitäten der Fische bis dato nicht gerade gut, zu viele Futterfische störten das Verhältnis.

Am Wasser angekommen probierte ich zunächst noch einen neuen Jerk aus, da es für die großen Glasaugen noch zu hell war. Sofort attackierte ein halbstarker Hecht den orangefarbenen Svartzonker...

Kurze Zeit später landete der zweite bessere Fisch im tiefen Netz des Keschers. Eigentlich hatte sich der Nachmittag jetzt schon gelohnt, doch es sollte noch besser kommen!

Nachdem es um ca. 16.45 Uhr düster wurde stellten wir unsere Taktik und Technik um.

Dazu benutzen wir relativ leichte Rütchen mit 40 Gramm Wurfgewicht und No- Action Köder. Näher möchte ich auf dieses spezielle Thema nicht eingehen, da es hierzu einen ausführlichen Bericht von mir geben wird.

Schon oft hatten wir mit dieser Art der Fischerei, die man normalerweise eher am Tag macht, sensationelle Erfolge.

Nach kurzer Zeit konnte Thomas einen Fisch auf der anderen Seite des Gewässers haken, dieser verabschiedete sich jedoch kurz vor dem Landgang.

Geht doch, dachte ich mir und warf die Strömungskante nach und nach ab allerdings ohne Erfolg!

Eigentlich sollte alles perfekt sein, ich dachte schon an einen Stellungswechsel und signalisierte meinem Kollegen per Telefon, die Stelle in wenigen Minuten zu wechseln, doch dann kam ein Einschlag den man beim Zanderfischen nur bekommt wenn es sehr große Fische sind! Der Biß war so gewaltig, daß der Fisch sofort mit seinem Schwung Richtung Ufer schoss und am Ufer zu schlagen begann.

Das ganze erinnerte mich ein bisschen an eine Krokodilattacke wie man sie vom Fernsehen kennt....

Die leichte Greys-Rute ächzte unter der Belastung, hielt aber bravourös stand. Sollte es sich tatsächlich um einen fetten Zander handeln? Alle Anzeichen deuteten darauf hin, allerdings musste ich die Schnur zunächst freilegen, da diese sich im Ufergestrüpp nach der Flucht verfangen hatte.

Dann kam er zum Vorschein, was ein Brett, den Gummi voll weggenagelt und absolut gut im Futter!

Ein Jahresabschluss wie er besser hätte nicht sein können. Mit 15 Pfund und 200 Gamm eindeutig eine andere Liga.

Hin und wieder macht es natürlich Spaß auch dort mitzuspielen!

Den Ausführlichen Bericht gibt es im laufenden Jahr.


Markus Schmidt

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